Außer Haus
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Die
Slowfood-Convivien des Nordwestens laden alle zwei Jahre zum
Genusserlebnis: zum...
Das Schinkenêum ist seit 2005 regelmäßig dabei. Für die Slowfood Arche des Geschmacks und für die "Bunten Bentheimer Schweine" kann man sich ja auch mit gutem Gewissen ins Zeug legen.
...und Erkenntnisse bringt es für mich allemal: Vor allem will ich mich dem neutralem Urteil stellen, ob ich mich in meiner "vormodernen" Sicht auf notwendige, mehrjährige Reifezeiten vergaloppiere.
Wer meine Geschicke verfolgt, geht mit mir seit der ersten Teilnahme auf die Suche nach der Grenze hin zur maximalen Kostbarkeit. Und uns allen ist dabei bewußt, dass -historisch
betrachtet- ab einer Reife von mehr als zwei Jahren erst von einem Großen Schinken gesprochen werden kann. In diesem Sinne hat auch eine Keule wahrhaft einzigartigen Potentials zu zeigen,
was die Reiferäume des Schinkenêums in annähernd vier Jahren an Geschmack hervorzaubern können.
Um ein Forum für eine maximale -bis hin zu fast vier Jahren ausgereifte- Qualität zu finden, war ich in 2011zur Stippvisite auf der Slowfood-Deutschland-Messe in
Stuttgart und danach in 2011 und 2012 auf der Slowfood "Food & Life" Messe in München sowie zum krönenden Abschluß in 2012 auf der Slowfish in Bremen.
Gerade die
Gegenüberstellung einer 24 Monate und einer 45 Monate gereiften
Schinkenqualität war mir bei der Gelegenheit ein ganz besonderes Fest.
Vielen Dank an all die Beteiligten, die mit mir das Wertige, das Überraschende im eigenen Kulturkreis suchen wollen.
Jetzt ist es, nach den Jahren der überregionenalen Präsenz, Zeit, erst einmal wieder die Kräfte zu sammeln, und aus der Ruhe heraus weiter die Schinkenkunst zu erforschen.

